DIE GESCHICHTE DES KRISTALLGLASSES

Die Glasindustrie hat in der Tschechischen Republik eine sehr lange Tradition. Sie entwickelte sich dank der dort verfügbaren Rohstoffe, insbesondere in den Gebirgsregionen, womit sie zur Entwicklung der bis dahin spärlich besiedelten und rückständigen Gebiete beitrug. Das Sortiment ist breitgefächert, eine Spezialität ist Bleikristall, geschliffenes Glas und Glasfiguren.

Die Glaserzeugnisse aus der Tschechischen Republik sind auf dem Weltmarkt ein sehr gefragter Artikel. Sie bieten eine ungemein breite Auswahl, zu den beliebtesten gehören Bleikristall, geschliffenes Glas und Glasfiguren, Weihnachtsschmuck, Gebrauchsglas und Kronleuchter.

Bleikristall ist glitzernder, wohlklingender und ist auch stärker als das beste Glas, da die Bestandteile des Bleikristalls hochwertiger sind. Das böhmische Bleikristall enthält nach dem Gesetzt mindestens 24% Bleioxid. Die Qualität des Bleikristalls wird auch durch die Herstellungsmethoden beeinflusst, weshalb die Produktionsverfahren sehr sorgfältig überwacht werden und jeder Produktionsschritt streng kontrolliert wird.

Zu den typischen tschechischen Verzierungen gehört der so genannte Spitzendekor, der die tschechische Feinschleiferschule demonstriert. Ein kompliziertes Labyrinth von Hunderten und Tausenden von Einschnitten, die ein Spinnennetz und verschiedene Formen der Graphik bilden und so die Produkte verzieren, entstehen in den Händen des kunstfertigen Bearbeiters unter einer Schleifrolle. Bei diesen Dekoren zeigt sich die funkelnde Schönheit des Bleikristalls.
Die Produkte mit dem reichen böhmischen Schliff sind ausgezeichnete Beispiele für die Kunstfertigkeit und das Gefühl für manuelle Arbeit, die keine Maschine ersetzen kann. Das Ergebnis sind vollkommene Produkte, die man in der ganzen Welt bewundert.
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